Neu erschienen: Praxis-Ratgeber Geschichtsmarketing

Marvin Brendel Ratgeber GeschichtsmarketingEs ist vollbracht: Mein Ratgeber zum Thema History Marketing ist gedruckt und auf dem Weg in den Buchvertrieb. Der Leitfaden basiert auf mehreren Vorträgen, die ich in den vergangenen Jahren über meine praktischen Erfahrungen und Erkenntnisse gehalten habe. Er richtet sich insbesondere an PR- und Marketing-Verantwortliche in kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie an Mitarbeiter entsprechender Agenturen.

"Dunkle Kapitel" in der Firmengeschichte: Das Beispiel Luchterhand

Archivrecherche Bei der Darstellung und Werbung mit der eigenen Firmengeschichte sollten „schwarze Flecken“ auf der eigentlich gewünschten „weißen Weste“ nicht verschwiegen werden. Sonst läuft man schnell Gefahr, dass andere die Deutungshoheit darüber übernehmen. Welche offene Flanke solche „Geschichtslücken“ bieten können, zeigt aktuell das Beispiel des Luchterhand-Verlags und dessen fehlende Aufarbeitung der NS-Vergangenheit.

Linktipp: History Marketing mit Unternehmer-Biografien

Kurz notiert: Im Blog von inspire-pr.de gibt es ein Interview mit Dr. Andreas Mäckler über das Thema Unternehmerbiografien, insbesondere auch als lohnendes Marketinginstrument für kleine und mittelständische Unternehmen. Das Interview dreht sich unter anderem um Voraussetzungen, Zeitpunkte und Vorgehensweise für die Erstellung einer solchen Biografie.

Praxis-Beispiel: GE's Zukunftsvideo von 1954

Kurz notiert: Ganz nützlich beim Geschichtsmarketing ist es ja, wenn man dabei auch auf alte Werbespots oder Imagefilme zurückgreifen kann. Über ein sehr schönes Beispiel, wie sich dabei Geschichte mit Kompetenz verbinden lässt, bin ich beim Bank-Blog gestolpert. Darin geht es um einen TV-Beitrag, in dem sich General Electric (GE) 1954 Gedanken über den Alltag in der Zukunft gemacht hat – und dabei sehr treffsicher unter anderem schon Mobiltelefone, Videotelefonie, Videorecorder und Flachbildschirme prognostizierte…

Berliner Zeitung: Schlagzeilen aus 133 Jahren auf Taxis

B.Z. Schlagzeilen-Taxi – Das Beste aus 133 Jahren Kurz notiert: In den vergangenen Monaten ist mir in Berlin immer mal wieder eine Geschichtsmarketing-Aktion der Berliner Zeitung (B.Z.) aufgefallen. Unter dem Motto „Das Beste aus 133 Jahren“ wirbt das Blatt auf 600 „Schlagzeilen-Taxis“ mit historischen Schlagzeilen aus seiner Geschichte. In den vergangenen Tagen habe ich mal einige Beispiele mit der Handy-Kamera festgehalten…

Geschichtsaufarbeitung: Eingrenzung der Quellenbasis

Vor Beginn der unternehmensgeschichtlichen Aufarbeitung sollte ein genaues Abstecken der zur Verfügung stehenden Quellenbasis stehen: Wie umfangreich ist das eigene Firmenarchiv? Wo lassen sich im Unternehmen weitere Informationen zur eigenen Geschichte finden? Welche externen Anlaufstellen gibt es? Welche Zeitzeugen können interviewt werden? Die Antworten auf diese Fragen sorgen für mehr Klarheit über den erforderlichen Rechercheaufwand und die weitere Vorgehensweise.

Seit 60 Jahren: "Bitte ein Bit"

Dass man nicht nur mit Firmen-, Standort- oder Produktjubiläen Geschichtsmarketing machen kann, zeigt aktuell das Beispiel der Bitburger Brauerei. Dort feiert man in diesem Jahr den 60. Geburtstag des Werbespruchs „Bitte ein Bit“. 1951 wurde der Slogan auf der Fachmesse ANUGA in Köln erstmals öffentlich für die Marke Bitburger genutzt. Die Jubiläumskampagne kann indes nicht überzeugen.

125 Jahre Maggi Würze: Burgturm wird zur Maggi-Flasche

Burg Kronberg als Maggi Würze (Geschichts-)Marketing mit Hinschau-Garantie: Für das 125. Jubiläum der Maggi Würze wird der Burgturm im Taunus-Städtchen Kronberg über die Sommermonate zur weithin sichtbaren Maggi-Flasche. Gleichzeitig können Besucher in den Räumen des angeschlossenen Burgmuseums in der Sonderausstellung „125 Jahre Maggi Würze – Geschichte mit Geschmack“ zahlreiche Exponate aus Geschichte, Kunst und Design rund um die Maggi Würze besichtigen.