Dritte Tagung zur Genossenschaftsgeschichte


Am 25. und 26. April 2008 findet in Eden (Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG) bei Oranienburg die 3. Tagung zur Genossenschaftsgeschichte statt. Auf dem Programm der unter anderem vom Historischen Seminar der Universität Hamburg – Arbeitsstelle Genossenschaftsgeschichte – organisierten Veranstaltung stehen unter anderem folgende Vorträge:

  • Die Pflege der genossenschaftlichen Tradition in Sachsen, dem Stammland von Hermann Schulze-Delitzsch (Dietmar Berger)
  • Schulze-Delitzsch’s Konzept des Genossenschaftsrechts (Dr. Burchard Bösche)
  • Der Anteil jüdischer Kaufleute am Aufstieg der Konsumgenossenschaften in Deutschland (Prof. Ulrich Bauche)
  • Der Befehl 176 und der Wiederaufbau der Konsumgenossenschaften in Ostdeutschland (Angelika Noß)
  • Hermann Schulze-Delitzsch als Gründer und Förderer von Konsumgenossenschaften (Wilhelm Kaltenborn)
  • Zudem werde auch ich am Samstag einige Ergebnisse des Forschungsprojektes zur Geschichte der Genossenschaftsbanken für Handwerk und Gewerbe in der DDR (so zusagen als Erben von Schulze-Delitzsch) vorstellen. Dabei geht es insbesondere um ihre Einbindung in die sozialistische Planwirtschaft, die Fusionswelle in den 1970er Jahren, die territoriale Rationalisierung (Filialzusammenlegung mit den Sparkassen) sowie die Einbindung der elektronischen Datenverarbeitung in die Bankprozesse.

    Neben den verschiedenen Vorträgen ist für den Freitagabend eine Kranzniederlegung am Grab des vor 200 Jahren geborenen und vor 125 Jahren gestorbenen Genossenschaftsgründers Hermann Schulze-Delitzsch in Potsdam geplant.

    Das gesamte Tagungsprogramm gibt es bei H-Soz-u-Kult. Anmeldungen sind bis zum 18. April 2008 über Frau Mari Manea von der Heinrich-Kaufmann-Stiftung möglich.


    (ENDE) geschichtspuls/08.04.2008/mar


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